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Monday, 31. October 2016

Katholische Religionslehre

 

Die Ziele

Der katholische Religionsunterricht macht sich zur Aufgabe, „Kindern und Jugendlichen einen verstehenden Zugang zu religiösen Weltdeutungen und Lebensweisen zu erschließen und sie schrittweise zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glaube zu befähigen. Indem der Religionsunterricht diese Aufgabe wahrnimmt, leistet er einen eigenständigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und Weltorientierung im Rahmen allgemeiner schulischer Bildung“ (Kernlehrplan Katholische Religion Sek. I). Er macht vertraut mit der Wirklichkeit des Glaubens, seinen Feierformen und der Botschaft, die ihm zu Grunde liegt. Er hilft, den Glauben zu reflektieren; er motiviert, den Glauben authentisch zu leben; und er gibt Anreize, ein verantwortetes Leben aus dem Glauben heraus zu führen.

Der katholische Religionsunterricht soll verhindern, dass die Schülerinnen den Weltdeutungen, Identifikationsmustern, Strukturen und Tendenzen fraglos und sprachlos ausgeliefert sind. Er soll sowohl „Scheinsicherheiten“ aufbrechen als auch vermeintlichen Glauben oder Unglauben entlarven helfen.

Gestaltung der Lernprozesse

Der Religionsunterricht ist

  • schülerinnenorientiert: Er berücksichtigt Entwicklungszustand, Bedürfnisse und Lernvoraussetzungen der Schülerinnen.
  • gegenstands- bzw. wissenschaftsorientiert: Die Schülerinnen sollen theologische Inhalte wissen und anwenden bzw. reflektieren können.
  • methodenorientiert: Die Schülerinnen sollen sich Methoden aneignen und diese anwenden können.

Da der Religionsunterricht immer auch theologiefremde Sachgebiete berührt, wie z.B. Fachbereiche der Philosophie, Medizin, Politik oder Soziologie, ist er fächerübergreifend angelegt und strebt nach fächerverbindenden Unterrichtsvorhaben.