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Monday, 29. June 2015

Besinnungstage

Im Laufe des Schuljahres finden für folgende Stufen Besinnungstage mit unterschiedlichen Zielsetzungen statt:

  • Religiöse Erlebnistage in der Stufe 5: „Das WIR gewinnt“

    Nach den ersten Monaten im neuen Klassenverbund verbringt jede Klasse der Stufe 5 im November je eineinhalb Tage in einer Jugendbildungsstätte nahe Bonn. Zusammen mit ihren Mentorinnen, KlassenlehrerInnen, Frau Laube-Bruchhausen und Herrn Pfarrer Schultheis erfahren die Schülerinnen auf spielerische sowie reflektierend erlebnis- und religionspädagogische Art mehr über Stärken und Schwächen einer/ihrer Klassengemeinschaft. In kreativer Weise setzen sie Impulse zum Gelingen menschlicher Gemeinschaft um, die uns aus der biblischen Botschaft des Neuen Testamentes erwachsen. Beim gemeinsamen Wandern, Spielen, Reflektieren, kreativen Arbeiten, Eucharistiefeiern, Beten und Meditieren erfahren die Schülerinnen in voradventlicher Atmosphäre, dass in einer Gemeinschaft nicht das „Ich“, sondern das „Wir“ gewinnt.

    Fotos und einen Bericht über die Religiösen Erlebnistage gibt es hier.

  • Projektbesinnungstage in der Stufe 9: „Lebendig - kräftig - stärker!"

    Vor den Herbstferien finden für die Schülerinnen der Stufe 9 fünftägige Projektbesinnungstage statt. Diese stehen unter dem Leitsatz: „Lebendig und kräftig und stärker“ (Motto des Evangelischen Kirchentages in Köln 2007) und werden von Religions- und anderen Fachlehrern der LFS in enger Zusammenarbeit mit externen Referenten organisiert und durchgeführt.
    Mal etwas machen, was man sonst nicht täte; mal ausbrechen aus dem „Normalen“, „Alltäglichen“; sich etwas zumuten, um in der Herausforderung etwas von dem Anruf Abrahams nachzuspüren, der von Gott in eine ungewisse Zukunft gerufen wurde, ist der Sinn der Projektbesinnungstage. Dabei wählen die Schülerinnen eins der angebotenen Projekte aus.
    Ob im Kloster bei „Ora et labora“; ob beim Wandern auf den Spuren der Heiligen Hildegard; ob bei Abenteuerpädagogik und sportlicher Betätigung; ob auf einem Reiterhof mit und in Gottes Schöpfung; ob mittels Kunst, Musik oder (bibliodramatischer) Schauspielerei: Die von den Lehrern angebotenen Projekte dienen dazu, in der ein oder anderen „Grenzüberschreitung“ aus sich selbst heraus zu gehen und über sich selbst hinauszuwachsen: lebendig, kräftig, stärker. Diese „Selbstranszendierung“ wird geistlich-spirituell vertieft und soll den Schülerinnen den Raum eröffnen, über sich und ihr Leben nachzudenken, miteinander und mit Gott über die gemachten Erfahrungen in Dialog zu treten.

  • Besinnungstage in der Stufe 10: „Heldinnen und Helden des Alltags“

    An das dreiwöchige Sozialpraktikum der Jahrgangsstufe 10 schließen sich dreitägige Besinnungstage an. Ziel dieser Tage ist es, die im Praktikum gemachten Erfahrungen in Kleingruppen zu reflektieren. Für Frohes und Erfüllendes ist ebenso Platz wie für Trauriges und Nervendes.
    Auf der Folie der im Praktikum gemachten (Grenz-)Erfahrungen helfen Praxisreferenten aus den unterschiedlichen Sozialberufen, die Erlebnisse richtig „einzuordnen“ und in guter Weise zu „verdauen“. Außerdem berichten die Fachleute über Wert und Nutzen, aber auch „Risiken und Nebenwirkungen“ eines Berufs in sozialer Arbeit, was für die spätere Berufswahl der Schülerinnen von Interesse sein können.
    In einem zweiten Block erarbeiten die Schülerinnen für eine fiktive Werbekampgange unter dem Motto: „Heldinnen und Helden des Alltags“ Videospots, Werbeplakate oder Rollenspiele. Bei einer aufwendig inszenierten Gala werden diese vorgestellt und von einer Jury prämiert. Den Gewinnern winken der heißbegehrte „Social Award“ der LFS, und allen Schülerinnen unvergessliche Tage mit ihrer Stufe, den Stufenleitern sowie Pfarrerin Janssen und Pfarrer Schultheis.