Sie sind hier: Schulleben / Internationale Vorbereitungsklasse
Thursday, 16. March 2017

Eine internationale Vorbereitungsklasse. 16 junge Frauen auf dem Weg ins Deutsche.

Bild: Ch. Jelen

von Dr. Eva Sewing/Liebfrauenschule Bonn

Deutsch lernen und an deutschen Schulen lernen ist nicht dasselbe. – Ein Bericht über erste Erfahrungen mit der Arbeit einer internationalen Vorbereitungsklasse an der Liebfrauenschule in Bonn, wo sich 16 junge Frauen aus verschiedenen Ländern und mehreren Religionen auf dem Weg ins Deutsche befinden.

„Warvin, kannst du bitte den Ball holen?“ – „Kannst du bitte Lava den Ball geben?“ – Lava, bitte gib Nina den Ball!“ – „Nina, bitte leg den Ball auf den Tisch und sag uns, wer ihn holen soll!“

Alle Schülerinnen sprechen zu Beginn kein Deutsch

Die erste Viertelstunde des Deutschunterrichts in der Internationalen Vorbereitungsklasse ist schon Routine. Sie gehört TPR – Total Physical Response, einer von dem Psychologen James Asher für den Fremdsprachenunterricht entwickelten Methode, bei der Lehrer und Schüler mit mündlichen Anweisungen arbeiten, die unmittelbar ausgeführt werden. Der handlungsbezogene Ansatz beruht auf der Einsicht in die Einheit von Sprache und Handeln. Maßgeblich ist die Erkenntnis, dass der Spracherwerb ursprünglich in überschaubaren situativen Kontexten und eindeutigen Handlungszusammenhängen erfolgt und dass das Hörverstehen Grundlage aktiven Sprechens ist.

Die Internationale Vorbereitungsklasse an der Liebfrauenschule Bonn wurde im Februar 2016 eröffnet und besteht aus sechzehn Schülerinnen im Alter von 13 bis 18 Jahren. Die Schülerinnen kommen aus Syrien, dem Irak, Libanon und Kroatien, sie sind teilweise muslimisch und jesidisch, einige gehören auch der christlichen Religion an. Die meisten Familien konnten in der Zwischenzeit Wohnungen beziehen, einige Mädchen leben aber immer noch im Flüchtlingsheim. Die Bildungsvoraussetzungen sind unterschiedlich: Die Bandbreite reicht vom Besuch internationaler Schulen auf hohem Niveau bis zu längeren Phasen eines Lebens außerhalb geordneter Schulstrukturen.

Die Schülerinnen der Internationalen Vorbereitungsklasse an der Liebfrauenschule erhalten zehn Stunden Deutschunterricht wöchentlich, zusätzlich eine Klassenleitungsstunde sowie vier bis sechs Stunden Projektunterricht, zum Beispiel „Erkunden der Stadt Bonn und der näheren Umgebung“, „Kochen und Backen“, „Tanz und Bewegung“, aber auch Projekte wie „Das deutsche Grundgesetz“. Außerdem besuchen sie verschiedene Regelklassen, um ihnen die Integration in die Schulgemeinschaft zu ermöglichen.

Erste Schritte in die deutsche Sprache

In den Anfangswochen ist der Unterricht weitgehend durch TPR-Phasen bestimmt. Lernplakate und Bildwörterbücher helfen, einen ersten Wortschatz aufzubauen. Begrüßungsfloskeln am Unterrichtsbeginn werden eingeübt, typische Redewendungen einstudiert. Vieles läuft auf der nonverbalen Ebene ab. Die Schülerinnen stellen Wörterkarteien her, indem sie Bildern Begriffe aus der deutschen Sprache zuordnen und muttersprachliche Begriffe ergänzen. So wächst allmählich ein Grundwortschatz an, der es möglich macht, differenziertere grammatische Strukturen kennen zu lernen.

Ich spreche grundsätzlich Deutsch mit den Schülerinnen, auch wenn sie mich natürlich nicht verstehen. Nur in besonderen Ausnahmen weiche ich ins Englische aus und lasse die Englisch sprechenden Mädchen ins Arabische und das Arabische ins Kurdische übersetzen. Welche Informationen bei dieser Variante der Stillen Post ankommen oder verloren gehen, ist schwer einzuschätzen.

Nach kurzer Zeit wird immer deutlicher, wie heterogen die Gruppe ist: Manche Schülerinnen müssen alphabetisiert werden – für einige ein mühsamer, bislang noch nicht abgeschlossener Prozess, der ihnen viel Geduld und der Lehrperson viel Zuwendung abverlangt. Drei in International Schools sozialisierte Englisch sprechende Schülerinnen verfallen immer wieder ins Englische und blockieren sich selbst. Die besonders sprachbegabten Schülerinnen sind sehr extrovertiert, beanspruchen die Aufmerksamkeit der Lehrperson und dominieren das Unterrichtsgespräch. - Eine Herausforderung für den Unterricht, der solch unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen genügen soll und will!

Pädagogische Herausforderungen

Voller Elan und total überzeugt von den Leitprinzipien der modernen Pädagogik „Binnendifferenzierung“ und „Selbsttätiges Lernen“, gestalte ich den Klassenraum um, stelle Gruppentische zusammen und bilde Lerngruppen, entwickle individuelle Wochenpläne und Arbeitsblätter, schaffe Lehrwerke für unterschiedliche Adressaten an. Ich gebe Anweisungen, erkläre Aufgabenstellungen und stelle Anleitungen zur Lösung vor, konzentriertes Arbeiten erwartend, während ich von Tisch zu Tisch gehe und meine Instruktionen erteile. Doch jedes Mal wenn ich eine Gruppe verlasse, wächst in meinem Rücken der Geräuschpegel an. Die sich selbst überlassenen Schülerinnen hören auf zu arbeiten. Mit großen Augen blicken sie mich unschuldig und abwartend an. Meine Aufforderungen, Übungen selbstständig fortzusetzen, scheinen sie nicht wirklich zu verstehen. Welche Unterrichtsmethoden haben sie in den Schulen ihrer Heimatländer erlebt?

An den folgenden Tagen bestimme ich Gruppenchefinnen, die auf die Gruppenmitglieder disziplinierend einwirken, Fragen bündeln und den gemeinsamen Arbeitsprozess mitsteuern sollen, während ich mich anderen Schülerinnen individuell widme. Bald jedoch muss ich einsehen, dass ich viel zu hohe Ansprüche an die Selbstlernkompetenzen meiner Schülerinnen stelle, die offensichtlich unter ganz anderen Bedingungen in ihren Heimatländern gelernt haben. Viel zu naiv habe ich methodische Kompetenzen als selbstverständlich vorausgesetzt, die Schüler und Schülerinnen an deutschen Schulen schon in der Grundschule und spätestens in der Erprobungsstufe erwerben.

Also Gruppentische abgebaut, ein klassisches Hufeisen soll gewährleisten, dass alle Schülerinnen in meinem Blickfeld sind. Ich probiere es mit dem bewährten, unter Didaktikern weniger geschätzten „lehrerzentrierten“, fragend - entwickelnden Unterricht – und erlebe größere Disziplin und mehr Konzentration. Natürlich gibt es auch jetzt noch Phasen, in denen die Schülerinnen in Kleingruppen – Einzel- oder Partnerarbeit – selbstständig arbeiten. Aber jetzt werde ich in der erforderlichen Einzelbetreuung häufiger durch PraktikantInnen, KollegInnen und StudentInnen des mit uns kooperierenden Zentrums für Lehrerbildung unterstützt. Lernen, selbstständig und eigeninitiativ zu lernen und zu arbeiten, ist für meine Schülerinnen ein noch ungewohnter, mühevoller Prozess.

Zwischenbilanz

Erste Erfolge wurden kürzlich im Rahmen unserer Wahl zur Klassensprecherin deutlich. Die Schülerinnen sollten Kriterien nennen, die eine gute Klassensprecherin aus ihrer Sicht erfüllen sollte.

Lernen, eigeninitiativ zu arbeiten, ist für die Schülerinnen ein noch ungewohnter, mühevoller Prozess. „Die Älteren sollten Klassensprecherinnen werden!“ – Dieser Vorschlag fand zunächst allgemeine Zustimmung. Die Aufforderung, weitere Kriterien zu formulieren, führte zu einem differenzierteren Kriterienkatalog: „Die Klassensprecherin sollte gut deutsch sprechen, weil sie die deutschen Schülerinnen in der SV verstehen muss“ – „Die Klassensprecherin soll nicht heute und morgen anders sprechen“ – „Sie soll alle Schülerinnen aus der Klasse vertreten“ – waren einige der genannten. Die Schülerinnen führten eine sehr engagierte Diskussion und empfanden offenkundig die Bedeutung ihrer Überlegungen. Bei der anschließenden Wahl wurden zwei Klassensprecherinnen gewählt: Es waren nicht die ältesten Schülerinnen der Klasse.

Mittlerweile hat eine Gruppe der jungen Frauen von sich aus eine Tanz-AG gebildet. Sie wollen „arabische, aber auch andere Tänze“ einstudieren und haben den Wunsch geäußert, diese vor der Schulgemeinschaft aufzuführen. Eine betreuende Lehrerin sei nicht nötig. Sie scheinen die Selbstständigkeit zu genießen.

Quelle: Eva Sewing, Eine internationale Vorbereitungsklasse. 16 junge Frauen auf dem Weg ins Deutsche, S. 377, aus: Katechetische Blätter. Zeitschrift für Religionsunterricht, Gemeindekatechese, Kirchliche Jugendarbeit, Hrsg. vom Deutschen KatechetenVerein e.V., Heft 5 / 2016, Matthias Grünewald Verlag in der Schwabenverlag AG, Ostfildern. www.katbl.de

 

 

Impressionen aus der Internationalen Vorbereitungsklasse

Bilderserie: Ch. Jelen

Impressionen aus dem Projektunterricht. Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit der Liebfrauenschule

von Bettina Laube-Bruchhausen und Dr. Tobias Vogelfänger/Liebfrauenschule Bonn

Der Projektunterricht wird ehrenamtlich von KollegInnen und ehemaligen KollegInnen erteilt. Ein Projekt umfasst eine Doppelstunde wöchentlich über einen Zeitraum von sechs bis sieben Wochen.

Heva fängt den großen aufblasbaren Globus, zeigt auf Syrien und sagt: „Ich heiße Heva und komme aus Aleppo“. So geht es reihum, und alle Schülerinnen finden ihr Herkunftsland. Aber finden sie sich auch in ihrer neuen Umgebung zurecht? Einen kleinen Beitrag dazu sollte das Projekt „Orientierung in Bonn“ liefern. In einer Doppelstunde des mehrwöchigen Projekts sollten die Schülerinnen mit Hilfe von mental maps die Vorstellung ihrer räumlichen Umgebung dokumentieren. Dazu fertigten sie aus dem Kopf zunächst eine Skizze ihres Schulweges in ihrer Heimat an. Anschließend erhielten Sie ein zweites Blatt und sollten ihren Schulweg zur Liebfrauenschule in Bonn dokumentieren. Diese beiden Kartenskizzen wurden danach mit etwas Abstand auf ein großes Poster geklebt. Als letzten Schritt sollten die Mädchen beide Karten verbinden, also ihren Weg nach Bonn zwischen die Karten zeichnen.

Alle Schülerinnen arbeiteten die Darstellung ihrer Heimat ausführlicher und bunter aus – zu sehen sind Details wie Früchte auf einem Markt oder liebevoll beschriftete Häuser der ganzen Familie, während sich die Darstellung von Bonn häufig auf Verkehrswege beschränkte: In einem Fall besteht die Kartenskizze hauptsächlich aus Bushaltestellen zwischen Wohnort und Schule. Die mental maps geben viel Persönliches über die Schülerinnen preis, zum Beispiel ihre sehr unterschiedlichen Wege nach Bonn: Flugzeuge von Dubai nach Frankfurt kommen ebenso vor wie (im wahrsten Sinne des Wortes) vielschrittige Darstellungen, auch mit Zeichnungen von überfüllten Schlauchbooten auf dem Meer. Fast alle Kartenskizzen enthalten außerdem weinende „Smileys“, mit denen Sehnsucht nach der Heimat oder auch traurige Erinnerungen ausgedrückt werden. Vielleicht gibt es ja bald in Bonn einige Orte, an die die Schülerinnen schöne Erinnerungen knüpfen: Anstelle touristischer Klassiker wie Bonner Rheinufer, Hofgarten oder Marktplatz enthält Lilavas mental map jedenfalls eine Sitzbank auf dem Schulhof der Liebfrauenschule.

Gemeinsam kochen verbindet

„Wirst Du mit den Mädchen syrisch kochen?“, „Nimmt man da nicht viele Rosinen?“, lauteten die Fragen im Lehrerzimmer. Ehrlich gesagt, ich wusste es nicht, kannte nur Humus und Tabulé von meiner libanesischen Bekannten. Die Gerichte, die wir schließlich im Kochprojekt donnerstags zwischen Ostern und Pfingsten gemeinsam zubereiteten, waren Vorschläge der Schülerinnen, die in jeder Hinsicht überraschten und hervorragend schmeckten.

Rezepte müssen am Kochtopf dauerhaft diskutiert werden, da jede Region sie anders zubereitet.

Bei einem syrischen Schichttopf kann man nach einem komplizierten Zubereitungsprozess den Reistopf mit ausgebratenen Auberginen, Tomaten, Hähnchen und Kartoffeln umstülpen und hat eine Art Kuchen. Harissa ist ein überaus köstlicher Grießkuchen aus Joghurt, Orangensaft, Rosenwasser, Mehl und Grieß. Alle Lebensmittel können in Öl ausgebacken werden, so auch die mit Hähnchengefüllten Teigtaschen, die wie Halbmonde aussehen. Ritus sind Fadennudeln, die vor dem Reis in Öl ausgebacken werden und so feine knusprige Streifen in den Reis zaubern. Gurkensalat sieht aus wie Suppe, da er zu 80 % aus Joghurt und Milch besteht, gelöffelt wird und sehr erfrischend schmeckt. Niemals fehlen darf: Zitrone, Minze, Knoblauch und gutes Salz. Beim Spülen kann man offensichtlich tanzen und Rezepte müssen am Kochtopf dauerhaft diskutiert werden, da jede Nation und Region sie anders zubereitet. Dies alles geschieht mit Feuereifer und in Syrisch, Kroatisch, Arabisch, Englisch und manchmal auch in Deutsch. Einkaufen kann man auch nach Handybildern, verständigen können wir uns mit Händen und Füßen.

Wenn ich auch am Donnerstagabend sehr müde war, habe ich selten so viel gelacht, denn die Schülerinnen haben mich mit ihrer Fröhlichkeit angesteckt.

 

Quelle: Bettina Laube-Bruchhausen/Tobias Vogelfänger, Impressionen aus dem Projektunterricht. Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit der Liebfrauenschule, Bonn, S. 380, aus: Katechetische Blätter. Zeitschrift für Religionsunterricht, Gemeindekatechese, Kirchliche Jugendarbeit, Hrsg. vom Deutschen KatechetenVerein e.V., Heft 5 / 2016, Matthias Grünewald Verlag in der Schwabenverlag AG, Ostfildern. www.katbl.de

 

 

Pilotprojekt an der Liebfrauenschule Bonn - Internationale Vorbereitungsklasse wird Teil der Schulgemeinschaft

 

Die Liebfrauenschule Bonn betritt Neuland - seit Mitte November besuchen 16 geflohene Mädchen aus verschiedenen Herkunftsländern und mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit den Unterricht der erzbischöflichen Schule.

Die jungen Frauen erhielten zunächst Unterricht in Deutsch als Zweitsprache, der von ehrenamtlichen Kräften wie Praktikanten und Eltern geplant und durchgeführt wurde. Darüber hinaus konnten die Mädchen von Anfang an am Unterricht in altersgleichen Klassen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 (EF) teilnehmen. Intensiv betreut wurden sie dabei von den Koordinatoren des Flüchtlingsprojekts aus der Lehrerschaft sowie von Eltern und Schülerinnen. Durch deren ehrenamtlichen Einsatz wurde schon kurz nach Ankunft der Flüchtlinge ein „virtueller Kleiderschrank“ gefüllt, um die Neuankömmlinge mit Schulsachen, passender Kleidung und Hygieneartikeln zu versorgen. Außerdem organisierte die Eine-Welt-AG der Liebfrauenschule gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Gitarrenunterricht und einen Backnachmittag.

Ab dem 1. Februar 2016 richtet die Liebfrauenschule nun eine eigene Internationale Vorbereitungsklasse für Geflohene ein, in der sich die 16 Mädchen und jungen Frauen für die Dauer von maximal zwei Jahren auf einen Bildungsgang an einer weiterführenden Schule vorbereiten können. Die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernimmt Frau Prof. Dr. Ursula Lehr, Bundesministerin a.D. In dieser Internationalen Vorbereitungsklasse erhalten die Schülerinnen täglich Unterricht in Deutsch als Zweitsprache durch eine eigens eingestellte Fachkraft. Beim Spracherwerb wird ein besonderer Fokus auf die individuelle Förderung der Einzelnen gelegt, u.a. gestützt durch eine Kooperation mit der Universität Bonn und dem Katholischen Bildungswerk.

Neben dem Unterricht in altersentsprechenden Regelklassen werden zudem außerunterrichtliche Projekte verschiedener Fachbereiche angeboten. Hierbei steht der lebensweltliche Bezug klar im Vordergrund, wenn es z.B. um „Sich orientieren in Bonn“ im Fach Erdkunde geht.

Unterstützung und Beratung bieten auch außerschulische Partner wie die Stadt Bonn (Schulamt; Dolmetscherpool), die Universität Bonn, das Katholische Bildungswerk sowie Projekte wie „Aktion Neue Nachbarn“ des Erzbistums Köln und die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit (EM-FA).

Das Ziel aller Bemühungen hat Frau Wolber, Schulleiterin an der LFS, fest vor Augen: „Spätestens am Ende der zweijährigen Vorbereitungsklasse werden die Mädchen ihrer individuellen Entwicklung und ihrem Leistungsstand entsprechend Schülerinnen regulärer Klassen sein.“ Und Dr. Dominik Schultheis, Schulpfarrer an der LFS, fügt hinzu: "Mit unserer Vorbereitungsklasse schärfen wir unser 'katholisches' Profil im ursprünglichen, konfessionsübergreifenden Wortsinn: Denn wir sind 'offen' und 'weit' auch und insbesondere für solche Schülerinnen, die bei uns in Deutschland eine neue Heimat suchen."

Lesen Sie auch:

Schön, dass ihr bei uns seid: Festliche Eröffnung der internationalen Vorbereitungsklasse

Unter Schirmherrschaft von Prof. Dr. Ursula Lehr, Bundesministerin a.D., wurde am 15.2.2016 in einem Festakt die Internationale Vorbereitungsklasse für geflohene Mädchen und junge Frauen an der LFS eröffnet. Schülerinnen, Lehrer und geladene Gäste tanzten zu den Songs "Ich bin wie du" und "Break the Chain" und lieferten damit ein schwungvolles Statement gegen Gewalt und für Toleranz. Schulleiterin Mechthild Wolber brachte in ihrer Willkommensrede für die 16 neuen Schülerinnen die Erfahrungen der letzten Wochen auf den Punkt: „Ihr seid ein nicht mehr wegzudenkender Teil unserer Schulgemeinschaft geworden.“