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Thursday, 13. July 2017

Der Zukunft auf der Spur

An der Liebfrauenschule Bonn wartete bei Herrn Wessels und Herrn van dem Brink ein spannendes Technikprojekt rund um das Thema Solarenergie. Während der vier- tägigen Projekttage bauten die Schülerinnen des Mädchengymnasiums Automodelle mit Solarantrieb.

Die Schülerinnen der 7. bis 11. Klasse sind der Zukunft auf der Spur. Während der Projektwoche bekamen sie durch das Bauen von Automodellen mit Solarantrieb einen vertieften Eindruck von Solarenergie. Besucher des interkulturellen Festes am Donnerstag, dem 13.Juli, können sich selber von der Fahrtüchtigkeit der Autos überzeugen.

Um sich zunächst über das Thema der Solarenergie zu informieren, schauten die Teilnehmerinnen eine Dokumentation. „Für einen ersten Eindruck zur Solarenergie war der Film super“, äußerte sich eine Projektteilnehmerin der 6. Klasse.

Gespannt waren die Schülerinnen aber darauf, Solarenergie selbst zu erzeugen. Das setzten sie kurz darauf auf dem Schulhof in die Tat um, indem sie per Solarzelle ein Rad zum Drehen brachten.

Würde diese Energie auch ausreichen, um vier Räder eines Autos zu bewegen? Um diese Frage zu beantworten, wollten die Mädchen eigene Solarautos konstruieren. Der Bauplan war auf YouTube zu finden und sollte als Grundlage dienen. Dort konnten die Schülerinnen erkennen, welches Kabel wo angeschlossen werden musste und auch, warum es wichtig war, die Reifen möglichst gleichmäßig mit Heißkleber zu präparieren. „Sonst würde das Rad durchdrehen“, erklärte Herr Wessels. Zum fertigen Modell kommt es, wenn die Solarzelle mit Kabeln mit einem Motor verbunden wird. Um das Fahrzeug in Gang zu bringen, wurde am Motor ein Stab befestigt und von diesem aus ein Gummiband zu dem Rädern geführt.

Zu Anfang mussten noch einige Fragen geklärt werden. Doch kurz darauf konnte voller Spannung und Freude problemlos losgebaut werden. „Bislang verläuft alles sehr gut“, ließ sich sowohl den kleinen als auch großen Schülerinnen entnehmen.

Verblüfft bestaunten wir, wie alle Teilnehmerinnen des Projektes tüftelten und werkelten. Es gab bereits einiges zu schauen. Mittlerweile ließen sich immer mehr Formen und Muster der Modelle erkennen.

Als wir die Schülerinnen abschließend befragten, ob sich ihre Erwartungen erfüllt hatten, bekamen wir zur Antwort: „Wir würden das Projekt jederzeit wieder wählen“, berichteten Anna und Charlotte aus der 7b.

 

Berenice, EF; Rebecca, 5b; Valerine, EF