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Tuesday, 24. October 2017

Rheinisches Landesmuseum und Hodler-Ausstellung

Am Mittwoch, 18.10.2017, haben wir das Rheinische Landesmuseum und die Bundeskunsthalle besucht.

Eine Gruppe besuchte das Rheinische Landesmuseum. Dort haben wir die Ausstellung zu den Zisterziensermönchen besichtigt.

Die Zisterzienser sind ein Orden von Mönchen, die ein von Enthaltsamkeit geprägtes Leben führen. In einer einstündigen Führung haben wir den Lebensstil der Mönche und die Entstehung des Ordens erkundet. Zum Tagesablauf gehören acht Stunden Beten, für einige Mönche auch hartes Arbeiten und nur wenig und sehr einfach gehaltenes Essen. Außerdem sind Männer und Frauen stark getrennt. Sie leben in getrennten Klöstern und haben keinen Kontakt zueinander.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr aufschlussreicher und interessanter Ausflugstag war.

 

Eine weitere Gruppe besuchte die Ausstellung „Ferdinand Hodler-Maler der früheren Moderne“ in der Bundeskunsthalle.

Dort führte uns eine nette, junge Frau namens Jenny in einen Raum. Ein eher spielerisches Namenspiel startete das Programm, worauf der Gang durch die Hodler-Ausstellung folgte. Sie erzählte uns gut verständlich, wann und wie Hodler aufwuchs und wie einige Bilder entstanden waren.

Er malte Bilder, bei denen der so genannte Parallelismus angewendet wurde, somit erklärte sie diesen Begriff mit unserer „Hilfe“ und wir stellten einige Vermutungen und Fragen auf.

Wir wurden zur nächsten Abteilung geführt. Dort sollten wir dann Unterschiede zwischen dem vorherigen und dem jetzigen uns vorliegenden Material feststellen. Eifrig überlegten wir und kamen zu dem Schluss, dass der Parallelismus hier viel deutlicher angewendet worden war. Nun bekamen wir noch einmal etwas mehr Informationen, was „Parallelismus“ genau bedeutet: die Wiederholung gleicher Formen.

Nun mussten wir selbst ans Werk gehen. Wir teilten uns durch Zählen in Gruppen auf und mussten uns ein Bild aussuchen. Meine Gruppe und ich haben uns ein Bild ausgesucht, auf dem man Wasser und Hügel sehen konnte. Wir mussten zu jedem Buchstaben des ABC einen Begriff, der zum Bild passte oder es darstellte, auflisten und es später mit einem Wollfaden in einer Farbe unserer Wahl nachlegen. Anschließend sollten wir uns das Ergebnis einer anderen Gruppe anschauen und unseren Einfall vorstellen. Das war interessant und auch durchaus unterhaltsam.

Der Höhepunkt war natürlich, ein eigenes Bild anzufertigen, welches den Beispielen Ferdinand Hodlers entspricht. Dazu waren uns Farben, Kittel, Schwämme und Pinsel zur Verfügung gestellt. Wer keine gute Idee hatte, durfte das Werk Hodlers abmalen, doch dieses Angebot nahm fast keiner an. Alle hatten tolle Inspirationen erhalten und gingen froh ans Werk.

Später durften alle einen Rundgang machen und die Werke der anderen bestaunen. Viele schöne und gute Bilder sind dabei zu Stande gekommen.

Der Ausflug war definitiv gelungen und jede(r) konnte einiges mitnehmen.