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Thursday, 30. November 2017

Viva il Papa!

Einer der Höhepunkte unserer Romreise war sicherlich die Papstaudienz am Mittwoch, 18.10.2017. Ausdrücklich begrüßte der Heilige Vater die "Studentesse della Liebfrauenschule Bonn" und wünschte uns eine schöne Zeit in Rom, was wir mit einem begeisterten "Viva il Papa!" erwiderten.

 

 

Unsere Audienz beim Papst

Von Rena Steinle und Luisa Schnabel

Oh Mann, sind wir müde!

Heute mussten wir nämlich um halb fünf aufstehen, denn wir sind zur Papstaudienz gefahren.

Diese fing zwar erst um kurz vor zehn an, aber wir wollten gute Sitzplätze bekommen und haben uns deshalb ganz früh auf den Weg gemacht. Wir bekamen tatsächlich gute Plätze, mussten aber lange warten, bis es endlich losging. Aber das Warten hat sich gelohnt!

Der Papst fuhr auf seinem Papamobil durch die Menge über den ganzen Petersplatz. Zweimal fuhr er ganz nah an uns vorbei, so dass wir ihn aus der Nähe sehen und sehr gut filmen und fotografieren konnten.

Schließlich fuhr der Papst zu der Terrasse des Petersdoms. Von dort aus begrüßte er alle möglichen Vereine und Schulen auf vielen unterschiedlichen Sprachen, darunter auch die LFS. Als unsere Schule genannt wurde, sprangen alle Schülerinnen aus der LFS auf und riefen: ,,Viva il Papa“. Nachdem die Begrüßung abgeschlossen war, hielt der Papst mehrere Reden, die dann in verschiedene Sprachen übersetzt wurden. Zum Glück war auch Deutsch dabei, so dass wir etwas verstehen konnten.

Nach der Audienz konnte man noch auf die Kuppel des Petersdoms hinaufsteigen, was wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Bis ganz oben hinauf auf die Kuppel waren es über fünfhundert Stufen. An einer Stelle gab es eine Wendeltreppe, die so schräg war, dass uns ein bisschen schwindelig wurde. Nach wenigen Minuten, waren wir endlich oben angekommen und konnten sogar die vatikanischen Gärten in voller Pracht von oben sehen. Anschließend besichtigten wir den Petersdom von innen, was sich wirklich gelohnt hat. Nach der Besichtigung des Petersdoms trafen wir uns alle wieder am Bus, von wo aus manche noch zu den Katakomben aufbrachen. Der Rest von uns fuhr mit dem Bus nach Hause. Als wir zu Abend gegessen hatten, fielen wir todmüde ins Bett und schliefen tief und fest bis zum nächsten Morgen.

 

Papstaudienz am 18.10.2017

Am Mittwochmorgen klingelte der Wecker früh, da wir, die LFS, zur Papstaudienz fuhren.

Die Abfahrt war nach dem Frühstück um 06:15 Uhr. Pünktlich um kurz nach sieben befanden wir uns auf dem Petersplatz in der Schlange der Sicherheitskontrolle für die Audienz.

Nach der Kontrolle setzten wir uns alle auf unsere Plätze und übten noch einmal unseren Spruch „viva il Papa“, den wir am Abend vorher mit Herrn Höffmann im Speisezelt geübt hatten. Gegen halb zehn fuhr der Papst mit seinem Papamobil durch die Menschenmenge über den Petersplatz. Er segnete Kinder und grüßte alle, die ihn bejubelten. Gefühlt stand unsere ganze Schule an den Absperrungen und auf den Stühlen, um so nahe wie möglich an den Papst heranzukommen und auf sich aufmerksam zu machen. Frau Kiggen schwenkte die ganze Zeit fleißig unsere große, gelbe LFS-Fahne, um zu zeigen, dass die LFS gut vertreten war. Nachdem der Papst den Petersplatz ein paarmal umrundet hatte, begann die Audienz. Diese wurde in viele verschiedene Sprachen übersetzt, da beinahe 80 000 Menschen aus verschiedenen Nationen an der Generalaudienz vor Ort teilnahmen. Außerdem wurde die Audienz live im Internet übertragen, so dass auch Verwandte, Freunde oder einfach Gläubige die Audienz verfolgen konnten, ohne live vor Ort sein zu müssen. Als der Papst uns persönlich in seiner Rede nannte, sprangen wir alle auf und riefen wieder „viva il Papa“. Tatsächlich blickte er kurz auf, wir hatten seine Aufmerksamkeit erregt. Frau Kiggen schwenkte weiterhin munter die Fahne, die mehrmals auf den großen Bildschirmen und in der Live-Übertragung zu sehen war. Der Papst fuhr wie gewohnt fort und wir waren sehr stolz, die Ehre zu haben, persönlich genannt zu werden. Nach der Audienz hatte unsere Gruppe noch etwas Freizeit und es ging mit dem Programm weiter. Insgesamt war es ein schöner Tag mit einem aufregenden Erlebnis, denn man sieht den Papst ja nicht alle Tage persönlich! Ich glaube, es hat fast allen gut gefallen und wir waren alle beeindruckt von der Ausstrahlung und Wirkung eines einzigen Menschen und wie er andere Menschen begeistern konnte. Die einzigen negativen Aspekte waren das frühe Aufstehen, was sich jedoch gelohnt hat, und dass es der einzige bewölkte kalte Morgen war, der die Warterei etwas länger hat wirken lassen, als sie war.

Linda Dreesen, EF