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Wednesday, 06. December 2017

Begehbarer Adventskalender der Liebfrauenschule Bonn

„Alle Jahre wieder“ steht die Adventszeit mit all ihren Bräuchen und Riten wieder vor der Tür. Mit jedem 1. Dezember kommt deshalb nicht nur die jährliche Freude auf Weihnachten, sondern auch vor allem das Zählen und Öffnen der Türchen auf uns zu. Der traditionelle Adventskalender gehört seit dem 19. Jahrhundert zum christlichen Brauchtum und ist bei Klein und Groß gleichermaßen beliebt. Der Kalender ist in ver-schiedenen Formen und Ausprägungen verbreitet und zeigt in der Regel die noch verbleibenden Tage bis Weihnachten an. Und so wie jeden Tag an vielen Orten ein neues Kalendertürchen geöffnet wird, haben sich Schülerinnen der Liebfrauenschule Bonn überlegt, dass auch die Schule einen eigenen Adventskalender braucht. Aber nicht irgendein Kalender zum Aufhängen sollte es sein, sondern ein begehbarer Adventskalender. Und somit öffnet sich in der Adventszeit in jeder zweiten Pause die Türe des Meditationsraumes und der begehbare Adventkalender lädt alle zum Besinnen und Durchatmen ein.

Der Andrang ist groß. Jeden Tag versammeln sich neugierige Schülerinnen aller Jahr-gangsstufen vor der Tür des Meditationsraumes. Aber auch Lehrer und Lehrerinnen warten gespannt darauf, dass die Türe sich öffnet. Im Inneren des Kalenders erwartet die Besucher zunächst ein besinnliches Zusammenspiel von weihnachtlichen Klängen und Kerzenschein. Nach einem kurzen Moment der Stille geht es dann aber los. Für jeden Tag hat eine kleine Gruppe von Schülerinnen einen anderen adventlichen Impuls vorbereitet. Diese sind ganz unterschiedlich aufbereitet und für jeden Geschmack ist etwas Passendes dabei. So gab es zum Beispiel in den letzten Jahren neben vielen Ideen und Beiträgen eine wunderbare Traumreise zur Heiligen Barbara am Barbaratag, einen Impuls zum Gedenktag der Menschenrechte, aber auch viele zauberhafte Adventsgeschichten und Märchen.

Die Kreativität der Schülerinnen hat den begehbaren Adventskalender so beliebt ge-macht, dass er bereits seit fünf Jahren seinen festen Platz im schulpastoralen Konzept der Schule hat. Die Plätze im Kalender sind rar. Aber hat man das Glück und erwirbt einen Platz, so kann man sich voll und ganz auf Weihnachten einstimmen lassen und sich auf die Ankunft des Wesentlichen besinnen. Und nicht selten wird der Besucher auch noch mit einer Kleinigkeit wie Plätzchen, Schokoengelchen, Teelichtern oder Kuchen verwöhnt. So hilft der Kalender am Ende sich mit allen Sinnen auf die Weihnachtszeit einzustimmen und sich auf die ursprüngliche Bedeutung der Adventszeit zu konzentrieren.

Und das ist etwas, was man nicht seit Jahren kennt.