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Friday, 19. November 2010

Gesundheitsförderung an der Liebfrauenschule

Gesundheit und somit Gesundheitsförderung hat verschiedene Aspekte, die sich in der Praxis kaum voneinander trennen lassen. So fühlen wir uns nur physisch gesund, wenn wir uns auch insgesamt wohl fühlen und in einer Umwelt leben, die „gesunde Entscheidungen“ erleichtert.

Eigenverantwortlichkeit im Umgang mit dem eigenen Körper muss erlernt und geschult werden. Dies wird zunehmend für die Zukunft unserer Jugend an Bedeutung gewinnen, denn um die Zunahme von Krankheiten, die z. B. durch fehlerhaftes Ernährungsverhalten oder ungeeignete Nahrungsversorgung hervorgerufen werden, und die damit verbundenen volkswirtschaftlichen und sozialpolitischen Belastungen zu verhüten bzw. zu reduzieren, muss  sich die Gesundheitsförderung in der Schule  aus verschiedenen Bausteinen einzelner Unterrichtsfächer und der Zusammenarbeit mit den Eltern und mit Bonner Institutionen  zusammensetzen.

Die Gesundheitsförderung an der Liebfrauenschule lässt sich in verschiedene Bausteine gliedern:

1. In den Fächern Biologie, Chemie, Ernährungslehre, Politik, Religion und Sport werden nicht nur in der Woche zur Suchtprophylaxe der Jahrgangsstufe 8 in einzelnen Unterrichtseinheiten Grundlagen der Gesundheitsförderung mit dem Ziel eines umfassenden körperlich- psychischen Wohlbefindens vermittelt, sondern auch in anderen Modulen.

2. Die Inhalte sind so konzipiert, dass neben der reinen Vermittlung von Kenntnissen Problemeinsicht in eigene Verhaltens- und Handlungskompetenzen erreicht wird und so möglich viele positive Veränderungen im Gesundheitsverhalten unserer Schülerinnen erreicht werden können.

3. Auch die Zusammenarbeit mit  Eltern, die tatkräftig in einzelnen Fachkonferenzen  Themen zur Gesundheitsförderung, z. B. als Referenten, unterstützen, bereichert das Wissen unserer Schülerinnen. Genannt werden muss hier auch das große Engagement unserer „Brötcheneltern“, die jeden Mittwoch ein gesundes Pausenbrot anbieten (belegte Vollwertbrötchen zum Preis von 90 Cent je Stück und Gemüsespieße zum Preis von 20 Cent je Stück).

4. Die Zusammenarbeit mit Bonner Institutionen, wie das „Bonner Zentrum für Essstörungen“, Kommissariat „Vorbeugung“ der Polizei oder Arbeit mit Prophylaxeprogrammen von Krankenkassen bereichern das Angebot zusätzlich.

Petra Spieckermann